Unser Garten entsteht

Krippenkinder legen einen Garten an 

Unser Highlights waren das Erdbeeren pflücken bei Firma Wittrock in Albaxen, oder der Besuch bei Bauer Busse zum Kartoffel ernten, oder aber auch die Fahrt zur Saftpresse nach Amelunxen.Der Abschluss des Projektes war ein gemeinsames Erntefest mit den Eltern. Dieses fand in unserem Bewegungs- und Tagungszentrum statt.

Mit einer kleinen Ausstellung wurde den Eltern die Möglichkeit geboten, einen Einblick in das Projekt zu bekommen und zu sehen, womit sich die Kinder in den letzten Monaten beschäftigt, und “Die Wichtel”, eine Gruppe der Krippe “Zwergenland” im Heilpädagogischen Zentrum der Lebenshilfe Holzminden, haben von Mai - Oktober ein Projekt zumThema “Unser Garten” durchgeführt.

Um den Kindern die Möglichkeit zu geben, verschiedenes Obst und Gemüse näher kennenzulernen, ist die Idee entstanden gemeinsam mit Ihnen einen eigenen Wichtel- Garten anzulegen. Die Idee war geboren und das Projekt “Unser Garten”begann im Mai.

Unter der Leitung von Bianca Siewers, Nicole Rawisch und Tammo Breuner konnten vierzehn Kinder im Alter von einem bis zwei Jahren über einen Zeitraum von sechs Monaten sich intensiv zu verschiedenen Themen wie die Erdbeere, die Kartoffel, der Kürbis, die Tomate oder auch “Sonnenblumen” arbeiten.Die Kinder haben gesät, gepflanzt, gegossen und das Unkraut gejätet. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Alles gedeihte prima und die Kinder waren stolz. Das Essen der eigenen Ernte hatte natürlich einen besonderen Stellenwert. Kräuter, Salat, Gemüse und Obst, welches manche Kinder sonst nie essen würden, waren plötzlich „oberlecker“. Die Kinder haben anhand des Projektes, die Bedürfnisse der einzelnen Pflanzen erfahren und haben diese verinnerlicht.

 

 Für die Krippenkinder war es eine gute Möglichkeit, sich auf verschiedene Art und Weise mit dem Thema “Garten” auseinanderzusetzen, Erfahrungen zu sammeln und es mit all ihren Sinnen zu erleben. Durch unsere Obst- und Gemüsebeete haben die Kinder die Chance bekommen, genauer hinsehen zu können und für sich Fragen zu beantworten. 

Wie kommt das Gemüse in den Garten? Wo wächst Gemüse? Was braucht es zum Wachsen? Wie wird es geerntet? Was kann man daraus zubereiten? Gärtner sein, das ist mehr als hacken, gießen und schmutzige Finger bekommen. Beim Gärtnern lernen die Kinder, Geduld zu entwickeln, ein Gefühl für die Natur zu bekommen und sowohl mit Erfolgserlebnissen als auch mit Misserfolgen umzugehen.

 Im Zwergenland wurden wir dem Projekt auf verschiedener Art und Weise gerecht. Die Kinder lernten die Entstehung von Obst und Gemüse vom Einpflanzen, bis zur Ernte kennen, dass man aus Kartoffelmehl Farbe herstellen kann, Erdbeeren nicht nur „rot“ sind sondern auch lecker, die „Kartoffeln einen König“ haben, es ein Lied über das Äpfel pflücken gibt, Muffins auch mit Gemüse schmecken.Es fanden verschiedene Angebote statt wie z.B. Herstellen von Kartoffelmännchen, und Pappmaschee- Erdbeeren, Erdbilder, Pfanzenschilder für unsere Beete, das Zubereiten verschiedener Speisen und vieles mehr.d was sie Aufregendes erlebt und erfahren haben.

Die Kinder waren mit Eifer, Freude und Neugier dabei, und so entstand ein erlebnisreiches Projekt.